Ein Projekt der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen
Ausstellung vom 18.09. bis 13.11.2005
Museum der Stadt Ratingen, Peter-Brüning-Platz 1, Eingang Grabenstraße 21, 40878 Ratingen
Es sprechen:
Alle Künstler werden anwesend sein. Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog (12 EUR), ein Faltblatt und ein Plakat, weitere Infos unter: Am Samstag, dem 29. Oktober, 11 - 19 Uhr, findet das Symposium "privates Kunst Sammeln im öffentlichen Raum?" statt. | |
Mitgliederbrief Die Ausstellung deep river zeigt 53 ausgewählte Bilder, Skulpturen und Objekte von sechs Künstlern aus der Krefelder Sammlung Ralph Kleinsimlinghaus. Seit nunmehr knapp 20 Jahren sammelt Kleinsimlinghaus konsequent Gegenwartskunst. Die für die Ausstellung ausgewählten Künstler und Werke sind ein Paradigma seiner Vorgehensweise. In diesem Sinne ist der Titel "deep river" als Metapher in vielerlei Hinsicht geeignet, Sammlung und Künstler zu charakterisieren. | |
Gleichzeitig spiegeln die unterschiedlichen sechs künstlerischen Positionen die Bandbreite zeitgenössischen Kunstschaffens wieder. Wir freuen uns, mit dieser Sammlung einen aufschlußreichen Einblick in einen Aspekt aktueller Kunst geben zu können. | |
Die sammlerischen Bemühungen von Ralph Kleinsimlinghaus sind ein überzeugendes Beispiel, wie mit offenem Blick für das Neue, mit wachem Spürsinn, mit mutigem Zugreifen und eigenständiger Meinung die Kunst unserer Zeit durch intensives Engagement demonstriert werden kann. | |
Der Verein der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen, der sich als private Initiative neben der allgemeinen Förderung des Museums seit fast 15 Jahren im besonderen mit der Entwicklung und Durchführung von Ausstellungen zur Kunst nach 1945 befasst, startet mit dieser Veranstaltung ein Projekt zum Thema Kunst-Sammeln, dem weitere Ausstellungen folgen sollen. Eine genaue Typologie des Sammlers müßte unzählige Bände füllen. Diese Spezies unterscheidet sich von seinen Artgenossen weniger durch das Sammlungsgut, als durch seine individuelle Position innerhalb und außerhalb seines Sammelgebietes und durch die Motivation seines oft bis zur echten Obsession gesteigerten Sammeltriebes. Dieser "Trieb" ist nicht nur hinsichtlich seiner Intensität verschieden, sondern auch in seiner Zielrichtung. Mit dem programmatischen Titel "Sammeln als Diskurs" ist eine Kategorie des Kunst-Sammelns gemeint, die sich zu Künstler und Werk in einer Art ständigen Auseinandersetzens befindet. Es ist daher kein Zufall, dass wir unsere Serie mit einem jungen Sammler zeitgenössischer Kunst beginnen. Ralph Kleinsimlinghaus sammelt - mit fast nur einer Ausnahme - die Kunst der Künstler seiner Generation. Schwerpunktmäßig gehen hier das Auffinden, Entdecken und Auswählen, die geistige Auseinandersetzung einher mit dem gesteigerten "Umsichhabenwollen" als echtem Lebensbedürfnis, das - zumindest finanziell gesehen - nicht risikoarm ist. In der letzten Zeit ist - ob zu Recht oder nicht - der Kunst-Sammler mehr als zuvor ins Licht der öffentlichen Diskussion gerückt, weil vor allem Museen für Gegenwartskunst der Vorwurf gemacht worden ist, sich zu sehr an einen Typus privater Sammler gebunden zu haben, der ihnen ganze Konvolute aktueller Kunst vorrübergehend zur Verfügung gestellt und später wieder abgezogen habe, um sie dann - nobilitiert durch die Museumspräsenz - gewinnbringend dem Markt zuzuführen. Ein Symposium zum Thema "Privates Kunst-Sammeln und Öffentlichkeit" soll über die verschiedenen Ansätze zum Privaten Kunst-Sammeln informieren, diskutieren und das Verhältnis zur Öffentlichkeit thematisieren. Im Anschluss an die Eröffnung wird ein kleiner Imbiss in der Cafeteria des Museums gereicht. Dr. Marie-Luise Otten (Vorsitzende) bitte anklicken | |
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Öffentliche Führungen (kostenpflichtig): Sonntag, 2. und 23. Oktober sowie Einladung zur Pressevorbesichtigung: |
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