Eine Ausstellung der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen, 26. März bis 1. Mai 2000 und des Kunstvereins Münsterland in Coesfeld, 5. Mai bis 23. Juli 2000 Eröffnung: Sonntag, 26. März, 11:30 Uhr Es sprechen:
| |||
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog: Werner Berges Pop Art, Arbeiten 1965-1977 mit Beiträgen von Marie-Luise Otten, Burkhard Richter und Uwe Schramm, 184 Seiten mit 150 farbigen Abbildungen. Zehn Exemplare des Kataloges mit einem eingelegten, signierten Aquarell (22 x 19 cm) von Werner Berges sind als Vorzugsausgabe zum Preis von DM 600,- erhältlich. Außerdem erscheinen ein Plakat und eine Edition. | |||
BESUCHERINFO und MEDIENMITTEILUNG Pop Art von Werner Berges in Ratingen Vom 26. März bis zum 1. Mai 2000 wird im Museum der Stadt Ratingen eine Ausstellung mit Arbeiten des heute in der Nähe von Freiburg lebenden Malers und Grafikers Werner Berges gezeigt. Die in Ratingen mit 150 Exponaten groß angelegte Ausstellung mit Arbeiten auf Leinwand, Papier und einer Auswahl von Serigraphien des Künstlers beschränkt sich auf die Phase von 1965 bis 1977, die unter dem nicht programmatisch sondern eher phänomenologisch gemeinten Titel Pop Art zusammengefasst ist. Mit diesen Werken wird ein Kapitel der spezifisch deutschen Pop Art aufgeschlagen, das es für uns alle wieder zu entdecken gilt. Der Knalleffekt der Farben, die Suggestivkraft und Werbewirksamkeit eines speziellen Frauentypus: dies alles kennen wir aus der Werbung. Die frühen Bilder von Werner Berges aber sind in einer Zeit entstanden, in der dieses Phänomen erst nach und nach zu jener Allgegenwärtigkeit mutierte, die heute zu unser aller Eingebundenheit in die tägliche Medienpräsenz wie selbstverständlich dazugehört. In unserer Ausstellung hat der Besucher unmittelbar die Gelegenheit, sich mit den über einen längeren Zeitraum erstreckenden und ähnlich komprimiert noch nicht zu sehenden Arbeiten eines Repräsentanten der deutschen Kunst der 60er Jahre auseinanderzusetzen, die der Pop Art zugerechnet werden. Nach einem Studium der Gebrauchsgrafik an der Kunstschule Bremen studierte der 1941 im niedersächsischen Cloppenburg geborene Werner Berges von 1963 bis 1969 »freie Malerei« an der Hochschule für bildenden Künste in Berlin bei Alexander Camaro. In Berlin war er von 1966 bis 1968 Mitglied der legendären Produzentengalerie Großgörschen 35, die man als Keimzelle des Kritischen Realismus bezeichnen kann und der Künstler wie Petrick, Diehl und Sorge angehörten. In seinen Siebdrucken, Bildern und Zeichnungen hat Berges affirmativ den Frauentypus dieser Zeit verfremdet und überhöht. Mit der Benutzung dieser omnipräsenten Werbevorlagen drücken seine Arbeiten - in einem gewissen Dualismus - einerseits authentisch den Zeitgeist aus und werden eins mit den Erscheinungsformen der Großstadt. Andererseits scheinen seine Frauentypen wiederum gerade durch ihre Heraushebung aus dem Zusammenhang und in ihrer dadurch erreichten Distanziertheit auf eine unverwechselbare Art und Weise dieser Zeit entrückt zu sein. Zur Ausstellung erscheinen ein opulenter Katalog mit 150 farbigen Abbildungen (DM 34,--) und ein Plakat (DM 5,-). Zwei Editionen aus dem Jahre 1972 (Bett und Fahne) sind in einigen Exemplaren zum Preis von DM 300,- zu erwerben. Außerdem ist der Katalog mit je einem von zwölf signierten Aquarellen von Werner Berges (gerahmt, 22 x 19 cm) zum Vorzugspreis von DM 600,- erhältlich. Erarbeitet wurden Katalog und Ausstellung von den Freunden und Förderern des Museums der Stadt Ratingen in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Münsterland und dem Künstler. Freunde und Förderer des Museums der Stadt Ratingen | |||