PETER BRÜNING - Arbeiten auf Papier 1952 bis 1970

PETER BRÜNING - Arbeiten auf Papier 1952 bis 1970

Eine Ausstellung der Freunde und Förderer des
Museums der Stadt Ratingen:
12. Oktober bis 23. November 1997

Eröffnung: Sonntag, 12. Oktober 1997, 11.30 Uhr

Es sprechen: Der Bürgermeister der Stadt Ratingen; Einführung: Dr. Marie-Luise Otten

Peter Brüning (1929-1970) erlebte als einer der jüngsten Vertreter des deutschen Informel bereits in den fünfziger Jahren internationale Anerkennung. Für das gesamte Schaffen grundlegend und von ausgeprägter Intensität steht die Zeichnung in Brünings Werk gleichrangig neben der Malerei. 

Stets kündigen sich in ihr neue Gedanken und Ideen an. Zunächst entstanden Pinseltuschzeichnungen, die an die Technik der ostasiatischen Kalligraphie denken lassen. Eine zusätzliche Funktion erhielt die Zeichnung um 1964 in der Übergangsphase vom rein formalen Interesse an schematischen Darstellungen und Symbolen zum inhaltlich gebundenen Zeichen, das nun zum Informationsträger wurde. 

Brünings Hinwendung zu Problemen zeichenhafter Bildfindungen charakterisiert seine späteren Werke. Die Beschäftigung mit Elementen der Kartographie, deren Zeichensprache ihn faszinierte, führte ihn zu einer neuartigen Interpretation von Seherlebnissen und zu einem im Hinblick auf Natur und Umwelt visionär anmutenden Ideen- und Formenvokabular. Das Medium Zeichnung bewegt sich bei Brüning zwischen Dramatik und Poesie, in deren Spannungsfeld ein ungewöhnlich geschlossen wirkendes Werk zum Ausdruck kommt.

Dr. Marie-Luise Otten
Nachlass Peter Brüning, Ratingen
Kuratorin der Ausstellung

Katalogbuch:
Peter Brüning. Arbeiten auf Papier 1952 bis 1970. Mit Beiträgen von Hans-Ulrich Lehmann, Norbert Nobis, Marie-Luise Otten und Pierre Restany, Wienand Verlag, Köln 1997

Inhalt: • Vorwort (Wolfgang Holler, Marie-Luise Otten, Norbert Nobis) • Biograpie - Stationen und Bilder eines Lebens (Marie-Luise Otten) • Marie-Luise Otten, "Peter Brüning - Zu einer Semiologie von Natur und Landschaft" • Norbert Nobis, "Peter Brüning - Die informellen Papierarbeiten" • Pierre Restany, "Das Wunder vom Rhein" • Hans-Ulrich Lehmann, "Tendenzen des Informellen in der DDR zwischen 1956 und 1975" • Verzeichnis der ausgestellten Werke • Einzel und Gruppenausstellungen • Zeichnungen in öffentlichem und privaten Besitz • Bibliographie

Gleichzeitig erscheint im Wienand Verlag, Köln, das Werkverzeichnis der Zeichnungen: Marie-Luise Otten, Peter Brüning - Das zeichnerische Werk, mit Beiträgen von Norbert Nobis, Pierre Restany und dem Werkverzeichnis der Zeichnungen

Rückblick 1997

Rückblick 1997

MITGLIEDERVERSAMMLUNG 1997

Mittwoch, 14.05.1997, 17:00 Uhr

FÜHRUNG durch die Melchior-Austellung mit Dr. Ursula Mildner

Mittwoch, 14.05.1997, 18:00 Uhr
danach um 19:00 Uhr: HISTORISCHES ESSEN von Porzellan der Manufaktur Höchst

PETER BRÜNING - Arbeiten auf Papier 1952 bis 1970

ERÖFFNUNG der Ausstellung
am Sonntag, 12.10.1997

PETER BRÜNING - Arbeiten auf Papier 1952 bis 1970

FINISSAGE der Ausstellung
am Sonntag, 23.11.1997

KARL BOHRMANN – Zeichnungen und Collagen 1947 – 1997

ERÖFFNUNG der Ausstellung
am Sonntag, 14.12.1997